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Während meiner Zeit in Arequipa, habe ich vikiWEB ins Leben gerufen. Arequipas Kinder lernen den Umgang mit Computern
Obwohl er nicht zu den Top Ten der Cocktails gehört, mein Lieblingscocktail ist er, der Cuba Libre
Für alle die Lust auf Skitouren und Snowboardtouren haben:
www.bergaufboardab.de
Momentan arbeite ich für eine Werbeagentur aus Regensburg. Die Werbegruppe Janda & Roscher.
Webdesign München und PagePeel Flash Eselsohr für die Homepage sind interessante Web Themen
von dem Stein hat man einen coolen Blick auf den Chachani. Und, ehrlich gesagt sieht er von unten gar nicht so schlimm aus. Wie`n Berg irgendwie... Fünf Monate hatte ich Zeit, mir immer und immer wieder, bei jeder Kippenpause, den Berg anzuschauen.
Der Chachani
Blick aus dem Basislager, 5200 m
Erstmal Zelt aufbauen. Wie im wahren Leben ;)
Und dann immer schön laaaaaangsaaaaaam und warm anziehen. Aber natürlich auch cool.
Britta und ich kurz vorm ins Bett gehen, mit Spass in den Backen, um 16.30....
... aber wenn man sich, nachts um kurz vor zwei, auf dem Weg zum Gipfel macht, da wirds einem schon ganz schwindlig und das nicht nur auf Grund der
Höhe.
Die sorgt schon im Basislager dafür, dass man sich wie in Watte eingehült fühlt. Jeder Handgriff wird gut überlegt. Sich im Liegen umdrehen, kostet Energie. Aufstehen mitten in der Nacht, weil man pissen muss und der Bauch sich anfühlt, wie mit lebendigen Meerschweinchen gefühlt, ist schon zu vergleichen mit einem 400 meter Sprint. Ach ja und immer und ständig, Kopfschmerzen. Aber ganz komische, mal richtig heftig und dann kann man sich nicht entscheiden ob der Kopf noch schmerzt oder nicht.... Man hört quasi die Gehirnzellen verrecken...
Gut gerüstet(=auf wackligen Beinen, mit einem Meerschwaindal-Bauch), gehts los. Die ersten zwei Stunden sind eckelhaft. Nach einer Stunde merke ich, dass ausser den beanspruchten Körperteilen (Oberschenkel, Rücken), so gut wie nix mit Blut und Energie versorgt wird. Also frieren recht schnell die Hände ein, trotz zwei !!Paar!! dicken Handschuhen. Also Finger und Zehen bewegen, bewegen, bewegen...
Unsere Geschwindigkeit beträgt ... L A N G S A M ... Nach zwei Stunden können wir einen Blick auf das nächtliche Arequipa, aus 5600m Höhe, werfen. Es ist schon gigantisch. Und kalt. Es schneit und der Wind lässt die 5, 6 unter 0°C sich anfühlen wie minus 30. Der Schnee ist klein und brennt a bissal...
Zwischen 4:00 und 6:00 sinkt die Stimmung und ?!Kraft!? gibts kaum noch, nur noch in den Finger, bewegen, bewegen, bewegen.... Um kurz vor sechs, hat Britta aufgegeben. Aber bis zu diesem Zeitpunkt hat sie gebissen wie ein Pitbull. Respekt! Und schade, so kurz vorm Ziel. Wir sind auf knapp 5800m und alles ist wie ein Tunnelblick... Die Dunkelheit verschwimmt mit dem Berg und es ist unmöglich zu sagen, wie weit es noch ist... Wir überqueren ein Eisstück, mal wieder. Bei den Schneeschuhen muss mir der Guide helfen, geht einfach nicht mehr. Während wir das Eisstück überqueren, stelle ich mir ständig die Frage warum ich um alles in der Welt an einem Sonntag, hier bin, ... Ich will nicht mehr, weil ich glaube dass ich nicht mehr kann... Doch dann kommen die ersten vorsichtigen Sonnenstrahlen durch die Wolken. Und ohne diese, wäre ich garantiert zurückgekehrt.
Am Ende des Eisstücks, um die Kurve, kommen wir am Fuss des Gipfels an. Es sind noch knapp 150 Höhenmeter. Und mit dem Ziel vor Augen, pack ich auch noch die letzten zwei Stunden und bin endlich oben. Da flacken ein paar Kreuze rum. Ich sauf den obligatorischen Pisco, mach n Foto und will wieder runter. Der vierstündige Abstieg wird mir noch lange in Erinnerung bleiben...
Dannach hab ich fast zwei Tage durchgeschlafen. Ein bisschen kurzatmig bin ich immer noch.
Fazit: Keine Ahnung. Mutter Erde hat scho ein paar besondere Platzal für uns, man sollte sie nur vorsichtig geniessen und den Mund nicht so voll nehmen...
Ich auf jeden Fall werde es wieder tun und mehr von Pacha Mama schmecken.
Die Annerkenung auf dem Papier...
Ein Gipfelfoto vom Chachani gibt es auch nur auf dem Papier und ist noch nicht entwickelt.
Sei einiger Zeit bin ich wieder in Deutschland und hin und wieder beim Klettern in Regensburg.